Spielformen

Welche Golfspielarten gibt es?

Auf dieser Seite werden lediglich die fünf häufigsten Spielformen vorgestellt.
Diese Seite beschreibt weitere Spielformen im Golf.
In den Turnieren der Profi-Touren findet das Zählspiel die häufigste Anwendung. Das Lochspiel mit seinen Varianten wird zum Beispiel im Ryder Cup, Presidents Cup und Solheim Cup Verwendung.
Die häufigste Variante bei Amateur-Turnieren ist Stableford.

Das Zählspiel

Das Zählspiel wird bei voller Vorgabe gespielt. Ziel des Zählspiels ist es, alle Löcher mit möglichst wenigen Schlägen zu spielen. Die gemachte Schlagzahl wird nach jedem Loch eingetragen. Am Ende ergibt sie das Bruttoergebnis. Das Nettoergebnis errechnet sich aus dem Bruttoergebnis abzüglich der Spielvorgabe eines Spielers. Z.B.: Bei einem Gesamtscore von 100 und einer Spielvorgabe von 36 ist das Bruttoergebnis 100 und das Nettoergebnis 74.
Derjenige der die geringsten Schlagzahl benötigt hat ist der Sieger. Je nach Turnier kann es somit sowohl Brutto- als auch Nettosieger geben.

Das Lochspiel

Das Lochspiel war früher vor Einführung des Zählspiels die einzige Spielform im Golf. Hier spielt der Golfer nicht gegen den Platz sondern gegen einen anderen Golfer.
Nicht erst nach dem letzten Loch wie beim Zählspiel, sondern nach jedem gespielten Loch gibt es einen (Sieger) gewonnen Punkt. Wenn beide Spieler oder Partien das gleiche Ergebnis auf einem Loch erspielen, so wird das Loch "geteilt" und beide Wettbewerber erhalten einen halben Punkt. Gewinner ist derjenige oder diejenigen die die meisten Löcher auf der vorab festgelegten Runde gewinnen. Herrscht nach allen gespielten Löchern Gleichstand, so muss ein Stechen erfolgen. Sieger des Matches ist die Partie, die das erste Loch gewinnt. Sollte ein Spieler vor Beendigung der Runde bereits uneinholbar führen, so ist das Lochwettspiel beendet. Hat ein Spieler zum Beispiel 4 Punkte Vorsprung, es sind aber nur noch 3 Löcher zu spielen, so lautet das Ergebnis am Ende "4 und 3" oder "4 auf 3". D.h. 4 Schläge auf, und noch 3 Löcher zu spielen.
Nur beim Lochspiel kann man seinem Gegner ein Loch oder einen Schlag schenken. Ein geschenktes Loch gilt als gewonnen, ein geschenkter Schlag als eingelocht.

Stableford

Stableford wird nach den Golfregeln des Zählspiels, bei voller Vorgabe gespielt. Der Wettkampf nach Stableford wird heutzutage immer beliebter, da bei einer großen Teilnehmeranzahl der Spielfluss während eines Turniers besser gewährleistet werden kann. Der Vorteil für die Spieler ist der, dass sehr schlecht gespielte Löcher weniger ins Gewicht fallen, wie zum Beispiel beim reinen Zählspiel. Sollten keine Punkte mehr zu erreichen sein, so hebt der Spieler seinen Ball auf dem Loch einfach auf und spielt am nächsten Loch weiter.

Die Wertung erfolgt nach Punkten:

Doppel-Bogey (zwei und mehr über Par) = 0 Punkte
Bogey (eins über Par) = 1 Punkt
Par = 2 Punkte
Birdie, eins unter Par = 3 Punkte
Eagle, zwei unter Par = 4 Punkte
Albatros, drei unter Par = 5 Punkte (nur bei Par 5)

Vier Ball best Ball

Hier spielt jeder Spieler seinen Ball vom Abschlag bis ins Loch. Ist das Loch zu Ende gespielt, wird der niedrigste Score des Spielerteams gewertet. Auch hier spielt die Taktik eine große Rolle. So kann der Spieler eines Teams, der den weitesten Abschlag besitzt zuerst abschlagen. Kommt der Ball in eine unvorteilhafte Lage, kann der zweite Spieler eine sichere Variante spielen, also beispielsweise mit dem Holz 3 statt mit dem Driver abschlagen.

Klassischer Vierer

Bei einem klassischen Vierer spielt ein Team mit zwei Spielern zusammen mit nur einem Golfball. Dieser wird von jedem Spieler im Wechsel vom Abschlag bis ins Loch geschlagen. Einer der beiden Spieler schlägt dabei immer an den Löchern mit ungeraden Nummern, 1,3,5 usw. ab, der andere Spieler an den geraden Löchern 2,4,6 usw. Dies wird im Vorfeld der Runde bereits festgelegt. Das besondere bei diesem Spiel ist, dass sich die Spieler gut verstehen müssen, da sie ja die Fehlschläge des anderen auszubaden haben. Allerdings ist man auch der Nutznießer eines guten Balles seines Mitspielers.

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