Gegner ist der Platz

Golf in Arizona

Golf in Arizona

Bei allen Sportarten die ich selbst bisher betrieben habe (Schwimmen, Turnen, Tennis, Squatch mit Ausnahme von Bergsteigen), benötigt man Gegner, die den Spiegel der eigenen Leistungsfähigkeit bilden. Selbst bei der größten Freude über die eigene Leistung, gibt es da immer auch das Mitgefühl für den Gegner. Ist man selbst der schwächere, verursacht das manchmal auch Frustgefühle, dies auch bei sportlichster Einstellung.
So wichtig diese Erfahrungen unbestreitbar sind, so schön ist es jedoch Sportarten zu betreiben, die ohne direkte persönliche Konfrontation auskommen. Hierzu zählt auch der Golfsport (ausgenommen Lochspiel). Diese Tatsache hat zumindest bei mir großen Anteil an meiner Freude am Spiel. Damit möchte ich nicht behaupten, dass es im Golf keinen Frust gibt - weit gefehlt! Der Unterschied ist, dass alle Ausreden, die man an einem Gegner festmachen könnte hier nicht greifen. Man ist auf sich selbst zurückgeworfen, muss die Ursache bei sich selbst suchen - das können heilsame und lehrreiche Selbsterfahrungen sein. Bei ausreichendem Humor, hat man genug Gelegenheit den Golf-Tag zu reflektieren und zu prüfen, wie es denn mit den eigenen Fähigkeiten hierzu bei sich selbst und den Mitspielern ausgesehen hat.
Da man den abgeklärten Zustand des fehlerfreien Spiels nie erreichen wird, hat man eine lebenslange Aufgabe vor sich - was will man mehr?

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